„Toilette für alle“ – Wirklich sinnvoll?


von Emelie S. und Anna-Maria W.
Wie wahrscheinlich schon viele bemerkt haben, gibt es seit Kurzem eine „Toilette für alle“. Dieses Projekt ist von der AG „Colourful“, welche sich an unserer Schule über andere, bisher noch nicht so häufig vorkommende, Sexualitäten und Geschlechteridentitäten (LGBTQ) einsetzt und auch darüber informiert. Außerdem steht sie für Toleranz und Gleichberechtigung. Doch was sind die Hintergründe der Toilette?

Schon seit über zwei Wochen gibt es die „Toilette für alle“, doch auch hier sind, wie bei vielen anderen Themen auch, die Meinungen sehr umstritten. Manche Mädchen würden sich unwohl fühlen, wenn plötzlich ein Junge neben einem auf dem Klo sitzt. Doch es gab nicht nur negative Kommentare. Viele finden dies nicht schlimm und finden es sogar gut, dass SchülerInnen und die Schule auch diese Form von Sexualität unterstützen und fördern. Unsere Schulleiterin setzt ein Zeichen mit ihrer Unterschrift, einer persönlichen Nachricht und der Bitte, das Schild hängen zu lassen. Auch der Schulleiter der Lisa-Tetzner-Schule (LTS) unterstützt die „etwas andere Toilette“ bei den Kunst-, Musik- und Physikräumen.

Doch, wie bereits erwähnt, sind nicht alle begeistert. Dies wurde durch einige Aktionen deutlich, zum Beispiel wurde zuerst das Schild generell abgenommen, später wurde das Schild an die Toilette direkt daneben gehangen.

Doch warum wurde nur die Mädchen-Toilette umgewandelt? Bei vielen stellte sich diese Frage, warum die Toilette der Jungen erhalten bleibe und ob dieses Diskriminierung sei.

Generell ist es aber wichtig, dass auch etwas, was für uns bisher noch nicht als selbstverständlich angesehen wird, es jedoch eigentlich sollte, akzeptieren und respektieren zu lernen. Dies sollte in der heutigen Gesellschaft eigentlich selbstverständlich sein.

Wie steht ihr zu dem Thema? Schreibt uns gerne!

Weitere Informationen über die AG „Colourful“ findet ihr auf unserer Homepage. Außerdem werdet ihr bald einen Artikel auf unserer Homepage finden.

von Emelie S. und Anna-Maria W.